Naturheilpraxis Andrea Iff Heilpraktikerin

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Regulations- Thermografie

Ablauf einer Messung

An fest definierten Körperstellen, im Gesicht, an der Brust und Rücken wird die Körpertemperatur und der Wärmeaustausch vor und nach einem Kältereiz mit einem Infrarotsensor gemessen. Diese Werte werden auf einen Computer übertragen und analysiert und in Diagramme umgewandelt um eine Aussage und Auswertung zu treffen.

 

Die Durchblutung ist wesentlich für die Temperatur der Haut. Sie wird reflektorisch beeinflusst: die Wärme im Inneren des Körpers gelangt nach physiologischen Gesetzmäßigkeiten an die Hautoberfläche und strahlt in die Umgebung ab. Die Haut ist über Blutgefäße und Nerven mit den Organen verbunden (nervale Reflexbögen).

 

  • Zuerst gewöhnt (adaptiert) sich der Patient an die Raumtemperatur von ca. 20 bis 23 Grad Celsius. Der Patient ist hierbei bekleidet, auch Arme und Beine sind bedeckt.

 

  • Die erste Messung erfolgt an fest definierten Körperarealen. Hierbei werden auch der Kopf (Zähne) und die Brust gemessen.

 

  • Der Patient bleibt anschließend mit entkleidetem Oberkörper zehn Minuten bei Raumtemperatur sitzen (thermische Reizgebung).

 

  • Der Organismus kühlt ab. Dann folgt die Zweitmessung auf gleiche Art und Weise an den selben Punkten.

 

  • Die Messung ist völlig ungefährlich, schmerzfrei und dauert etwa 30 Minuten. Das Ergebnis wird nach einer umfangreichen Auswertung in einem zweiten Termin besprochen.

Die Grundlagen der Thermoregulation

 

Wärmeunterschiede

nutzten antike Ärzte, um Krankheiten zu erkennen. 
Sie erfühlten mit dem Handrücken besonders warme oder kalte Hautareale und schlossen aus dem Verteilungsmuster auf das erkrankte Organ. Die Treffsicherheit dieser Diagnostik ist uns nicht überliefert. Die Vermutung der antiken Heilkundigen hat die Neurophysiologie längst bestätigt: In der Tat ist jedes innere Organ mit einem Hautbezirk verschaltet, der seine Nervenfasern aus demselben Rückenmarksegment bezieht.

 

Viscero-cutaner Reflex
Über diese vegetative Verknüpfung beeinflussen sich Haut und inneres Organ gegenseitig. Erkrankt etwa akut die Leber, dann äußert sich dies in ihrem zugehörigen Hautareal, dieser Bereich wird stärker durchblutet und ist somit wärmer als die übrige Haut.

 

Temperatur-Regelung
Die im Körper entstehende Wärme durch Stoffwechsel und Muskel-Aktivität wird nach vorgegebenen Mustern im Körper verteilt. Dabei hat dieses Regelzentrum die Aufgabe, die Körperkerntemperatur konstant zu halten (ca. 37°C). Wärmeabstrahlung und -produktion müssen sich somit ausgleichen. Dieser feingesteuerte Regelkreis kann durch innere Störgrößen nachhaltig beeinflusst werden. Die Folgen sind gestörte Temperaturmuster auf der Haut.

 

Das Verfahren
Um diese leicht messbaren Phänomene für die Diagnostik nutzbar zu machen, wurden Methoden der Wärmemessung entwickelt (Thermografie). Klinisch relevant ist die Methode der Thermo-Regulations-Analyse. Bei ihr erfasst ein elektronischer Infrarotsensor die jeweiligen Abstrahlungen an genau definierten Hautarealen des Körpers. Die digitalisierten Messwerte werden über die Computer-Software gesteuert und in Form verschiedener Analyse-Verfahren aufgezeichnet.

 

Thermografie, Symmetrie und dynamische Regulations-Thermografie
ist die Reaktion des ANS (Autonomes Nerven-System).
Die Thermografie ist ein Infrarot Messverfahren welches die Wärmeverteilung durch die Abstrahlung eines menschlichen Körpers in Grafik und/oder zu Bildern gewandelt werden können. Durch dieses Verfahren können die Entzündungsparameter schnell und einfach am Körper dargestellt werden.
Die dynamische Regulations-Thermografie ist eine zweifach Messung vor und nach einer standardisierten Abkühlung. Den dadurch ausgelösten Wärmeverlust reguliert das vegetative Nervensystem, indem es die Hautdurchblutung drosselt. Dieser Abkühlungstrick enttarnt jene Hautareale zuverlässig, die über die zuvor beschriebenen Nervenbrücken krankheitsbedingte Störimpulse aus dem Körperinneren empfangen. Diese Areale demaskieren sich deutlich, denn sie reagieren auf den Kaltreiz entweder überhaupt nicht oder überschiessend. Die Relation Hautareal inneres Organ diagnostiziert das erkrankte Organ.