Naturheilpraxis Andrea Iff Heilpraktikerin

Dunkelfeldmikroskopie

 

Was versteht man darunter ?

 

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten der Mikroskopie. Entscheidend hierbei ist die Methode der Belichtung. Wenn die Lichtquelle direkt von oben auf das zu untersuchende Objekt strahlt, spricht man von der Auflichtmikroskopie. Diese Form ist die häufigste und auch bekannteste Untersuchungsart.

 

Daneben gibt es noch eine zweite, bei der die Lichtquelle seitlich oder unter dem Objekt angebracht ist, die Dunkelfeldmikroskopie. Beide Varianten sind wissenschaftlich anerkannt und haben Vor- und Nachteile. Daher ergänzen sie sich in vielen Bereichen.

 

 

Der Ablauf ist folgendermaßen:

 

Es wird mit einer sterilen Nadel ein Tropfen Kapillarblut aus der Fingerbeere oder dem Ohrläppchen entnommen, auf ein Glasplättchen gebracht und direkt ohne Präparation oder Anfärben unmittelbar unter dem Mikroskop untersucht. Dieses frische Vital- Blut wird einige Stunden, manchmal bis zu 2 Tagen, unter dem Objektiv beobachtet und beurteilt.

 

Bei der Dunkelfeldmikroskopie wird vorwiegend die Größe und Form der einzelnen Blutzellen sowie weitere sichtbare Strukturen dazwischen beurteilt. Es handelt sich um eine qualitative Beurteilung des Blutes.

 

Eine quantitative Beurteilung, durch eine maschinelle Zählung der einzelnen Blutzellen, wie es durch die technischen Geräte der Blutlabore geschieht, findet hier nicht statt. Es kann somit keine Aussage über z.b. die Anzahl der roten Blutkörperchen getroffen werden.

 

 

Man erkennt unter dem Dunkelfeldmikroskop beispielsweise :

 

  • rote Blutkörperchen

     

  • weiße Blutkörperchen

     

  • Thrombozyten

     

  • Bakterien und Parasiten

 

 

 

 

Blutzellen unter dem Mikroskop unter 400 facher und 1000 facher Vergrößerung: