Akupunktur TCM

 

Diese Therapieform, basierend auf der Erfahrungsmedizin, entwickelte sich vor mindestens 2000 Jahren als eine der wichtigsten der 5 Säulen der Traditionellen Chinesischen Medizin. Nach Ansicht der Lehre fließt das Qi, unsere Lebensenergie, in Meridianen durch unseren Körper und bewässert ihn ähnlich eines Kanalsystems. Verstopfungen eines Flusses führen demnach zu einem Stau, zu Stagnationen und letztendlich zu Krankheiten.

 

Basierend auf Befragungen über Symptome, Pulsdiagnostik und Zungendiagnostik, wird nach Regeln der TCM eine chinesische Diagnose gestellt und daraufhin eine individuelle Punktkombination für den jeweiligen Patienten erstellt.

 

Je nach Befund wird die Akupunktur mit Moxatherapie aus Beifußkraut, entsprechenden chinesischen Kräutern oder westlichen pflanzlichen Mitteln ergänzt. Als ausleitende Therapie kann zudem auch Schröpfen zur Anwendung kommen.

 

Die Akupunktur kann mit jeder westlichen Therapie kombiniert werden und dadurch unterstützend wirken. Das ist kein Widerspruch und schließt sich nicht aus.

 

Es gibt aber nicht nur in der TCM diese Therapieform. Auch in Japan, Korea und sogar in Frankreich hat sich eine Akupunktur entwickelt.

 

 

 

DIe offizielle Empfehlungsliste der WHO (World Health Organisation) für Indikationen lautet:


 

Erkrankungen der Atemwege:

  • Akute Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung)

  • Akute Rhinitis (Schnupfen)

  • Allgemeine Erkältungskrankheiten

  • Akute Tonsillitis (Mandelentzündung)

  • Bronchopulmonale Erkrankungen

  • Akute Bronchitis

  • Asthma bronchiale (Bronchialasthma)

Munderkrankungen:

  • Zahnschmerzen (auch nach Zahnextraktion)

  • Gingivitis (Mundschleimhautentzündung)

  • Akute und chronische Pharyngitis (Rachenentzündung)

Magen und Darmerkrankungen:

  • Ösophagus- und Kardiospasmen

  • Singultus (Schluckauf)

  • Gastroptose (Magensenkung)

  • Akute und chronische Gastritis

  • Hyperazidität des Magens (Magenübersäuerung)

  • Chronisches Ulcus duodeni (Zwöffingerdarmgeschwür)

  • Akute und chronische Colitis (Dickdarmentzündung)

  • Akute bakterielle Dysenterie (Ruhr, Durchfall)

  • Obstipation (Verstopfung)

  • Diarrhoe (Durchfall)

  • Paralytischer Ileus (Darmverschluss)

Erkrankungen der Neurologie und Orthopädie:

  • Kopfschmerzen

  • Migräne

  • Trigeminusneuralgie

  • Faszialisparese (Gesichtslähmung, d.h. im Frühstadium innerhalb von 3 bis 6 Monaten)

  • Lähmungen nach Schlaganfall

  • Periphere Neuropathien (Nervenschmerzen)

  • Folgen von Poliomyelitislähmung (Kinderlähmung, im Frühstadium innerhalb von 6 Monaten)

  • Morbus Meniere (Drehschwindel, Ohrgeräusche)

  • Neurogene Blasendysfunktion (Blasenentleerungsstörung)

  • Enuresis nocturna (Bettnässen)

  • Interkostalneuralgie

  • Schulter-Arm-Syndrom

  • Periarthritis humeroscapularis

  • Tennisellenbogen

  • Ischialgie, Lumbalgie

  • Osteoarthritis

Erkrankungen der Augen:

  • Akute Konjunktivitis (Augenbindehautentzündung)

  • Zentrale Retinitis (Netzhautentzündung)

  • Myopie (bei Kindern, Kurzsichtigkeit)

  • Katarakt (grauer Star)

 

Naturheilpraxis Andrea Iff

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