Dunkelfeldmikroskopie

 

Was versteht man darunter ?

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten der Mikroskopie. Entscheidend hierbei ist die Methode der Belichtung. Wenn die Lichtquelle direkt von oben auf das zu untersuchende Objekt strahlt, spricht man von der Auflichtmikroskopie. Diese Form ist die häufigste Untersuchungsart. Daneben gibt es  noch eine zweite, bei der die Lichtquelle seitlich oder unter dem Objekt angebracht ist, die Dunkelfeldmikroskopie. Beide Varianten sind wissenschaftlich anerkannt und haben Vor- und Nachteile. Daher ergänzen sie sich in vielen Bereichen.

 

Wie kann man diese Erkenntnis im Hinblick einer Blutuntersuchung nutzen und was kann erkannt werden?

Der Biologe Prof. Dr. Enderlein erkannte während seiner Forschungen und Untersuchungen, dass mit dieser Methode Strukturen in Flüssigkeiten und Blut sichtbar werden, die mit der Auflichtmikroskopie nicht erkannt werden können.

Das setzt zunächst eine sehr gute Ausbildung des Diagnostikers voraus. Er muss in der Lage sein, verschiedene Blutzellen wie Erythrozyten und Leukozyten, die verschiedenen Formen der weißen Blutkörperchen und Blutplättchen zu unterscheiden. Ebenso sind Parasiten und Bakterien erkennbar wenn sie vorhanden sind.

 

Der Ablauf ist folgendermaßen:

Es wird mit einer sterilen Nadel ein Tropfen Blut aus der Fingerbeere oder dem Ohrläppchen entnommen und direkt ohne Präparation oder Anfärben unmittelbar unter dem Mikroskop untersucht. Die Umgebungsbedingungen der Blutzellen sind nun völlig anders. Normalerweise sind sie in der Blutbahn, dunkel und mit ca. 37 Grad Celsius Körpertemperatur umgeben. Plötzlich aber ist die Umgebung kälter und sehr viel heller. Dieser unphysiologische Zustand bedeutet Stress für die Blutzellen. Sie zerfallen in den nächsten 1 bis 3 Tagen. Das geschieht je nach Patient unterschiedlich schnell. Diesen Prozess kann man auf dem Objektträger verfolgen und daraus können charakteristische Aussagen getroffen werden, die Prof. Enderlein bereits vor vielen Jahren durch jahrelange Beobachtungen festgestellt und beschrieben hat.

 

Was kann Dunkelfelddiagnostik nicht ?

Es können keine spezifische Laborparameter wie Leberwerte, Nierenwerte, Cholesterinwerte usw. bestimmt werden. Dies kann nur in einem Labor geschehen.

 

 

 

Blutzellen unter dem Mikroskop unter 400 facher und 1000 facher Vergrößerung:

 

Naturheilpraxis Andrea Iff

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